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BLOG (Themen: Fundraising und NGOs)

9.12.2016: Tagespresse: Atomkraftwerke beliebter als Straßenkeiler

http://dietagespresse.com/studie-atomkraftwerke-mittlerweile-beliebter-als-global-2000-spendenkeiler/

4.10.2016: Spendengütesiegel-"Posse" um Gut Aiderbichl?

Spendengütesiegel im Zwielicht?So sehen es zumindest die Salzburger Nachrichten in einem Bericht vom Jänner dieses Jahres. Der Hintergrund: Gegen zwei Ex-Mitarbeiter des Tiergnadenhofs beginnt heute nach monatelangen Ermittlungen gegen sie und verschiedene weitere Akteure der Strafprozess, in dem ihnen div. Malversationen im Zusammenhang mit Spenden vorgeworfen werden. Es gilt für alle Betroffenen die Unschuldsvermutung.

Trotz laufender Ermittlungen und umfangreicher medialer Berichterstattung darüber war Gut Aiderbichl anscheinend kurzzeitig das Spendengütesiegel der Kammer der Wirtschaftstreuhänder und div. NPO-Dachverbände verliehen worden.

Bei der Kammer der Wirtschaftstreuhänder verteidigt man sich damit, dass kein Prüfungsergebnis vorgelegen sei und man technische Probleme mit der Website, auf der Aiderbichl als Träger der Auszeichnung aufschien, gehabt habe. Was die Tierretter seltsamerweise nicht an der Werbung mit dem Gütesiegel hinderte.

Aiderbichl-Geschäftsführer Dieter Ehrengruber erklärt gegenüber dem Kurier die Verwirrung um das Spendengütesiegel überhaupt mit für die Öffentlichkeit aufschlussreichen formellen Argumenten: man sei laut den Richtlinien des Gütesiegels nicht verpflichtet, den Prüfern staatsanwaltschaftliche Ermittlungen betreffend der Spendenabwicklung(!) mitzuteilen. Weiters habe keine objektive Prüfung stattgefunden, man habe den Prüfungsantrag zurückgezogen und werde künftig stattdessen die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden anstreben. Die Absetzbarkeit von Zuwendungen, bei der ja ebenfalls eine Wirtschaftsprüfung Vorbedingung ist, wolle man als "... besseres Spendengütesiegel ..." nutzen. Wiederum seltsam, dass man dieses bereits seit 2012 für Betreiber von Tierheimen mögliche Privileg nicht schon viel früher ins Auge gefasst hat.

Es zeigen sich die in diesem Blog bereits kritisierten Probleme mit dem Gütesiegel. Und das selbe Bild wie z. B. beim deutschen UNICEF-Skandal 2007. Gütesiegel werden erst wenn es öffentliche Verdächtigungen gibt, dann aber rasch, aberkannt. Was zu Zweifeln an der Qualität der Prüfungen Anlass gibt.

Befremdlich zuletzt auch, dass trotz der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ein Prüfungsantrag für einen davon betroffenen Zeitraum angenommen und womöglich sogar ein vorerst positives Testat abgegeben wurde. Dass die Wirtschaftsprüfer darüber in Unkenntnis waren, erscheint angesichts der vielen Medienberichte extrem unwahrscheinlich. Wenn schon der zu Prüfende hierbei keine Unvereinbarkeit sieht, so müssten doch zumindest die Prüfer oder die Gütesiegel-Organisation die Ermittlungen und eventuell bevorstehende Strafprozesse abwarten.

Update 4.11.2016: Die beiden oben genannten Angeklagten wurden gestern in Ried in einem Teil der Anklagepunkte nicht rechtskräftig verurteilt. S. dazu: Bericht der Salzburger Nachrichten

(Symbolfoto: Thomas Fontanari)

30.6.2016: The Corporatization of Activism

Ein Bericht des staatlichen Radiosenders Ö1 hat heute die Verquickung zwischen internationalen NGOs wie z. B. Oxfam und multinationalen Unternehmen beleuchtet.

Einerseits geht es dabei um sog. "Kooperationen", bei denen gegen Sponsoringzahlungen die PR der Konzerne unterstützt wird. Teilweise, wie der Bericht herausarbeitet, obwohl die Konzerne die Richtlinien der NGOs verletzen.

Andererseits würde auch auffallend viel Führungspersonal der Konzerne bzw. ihrer Steuerberater gleichzeitig in Gremien und auf Managementposten bei den NGOs sitzen.

Damit zusammenhängend gäben sich internationale NGOs auch immer mehr ein konzernartiges Gefüge was Strukturen, Finanzgebarung, durchkommerzialisierte Spendenwerbung (!), Entlohnung von Spitzenpositionen und Kontrolle einfacher Mitarbeiter bzw. Freiwilliger betrifft.

Der Radiobericht stützt sich v.a. auf das Buch "Protest Inc.: The Corporatization of Activism" von Peter Dauvergne und Genevieve LeBaron.

1.2.2016: US Kriegsversehrtenhilfswerk wegen hoher Verwaltungskosten in der Kritik

www.nytimes.com/2016/01/28/us/wounded-warrior-project-spends-lavishly-on-itself-ex-employees-say.html?_r=0

Update 14.3.2016: Mittlerweile hat das "Wounded Warrior Project" die beiden höchstrangigen Angestellten wegen Bekanntwerdens bizarrer Aufwendungen zugunsten der Belegschaft entlassen. Darunter u.a. eine viertelmillion Dollar jährlich für Knabbereien und Limonade sowie verpflichtende Teambuildingseminare bis zu zwei Mal im Monat.

http://www.nytimes.com/2016/03/11/us/wounded-warrior-board-ousts-top-two-executives.html

http://www.thedailybeast.com/articles/2016/03/11/wounded-warrior-project-spent-250-000-on-candy-and-even-more-on-gimmicks.html

28.12.2015: Voreilige Weihnachtspost

Alle Jahre wieder und alle Jahre nervig: die industrielle weihnachtliche Mitleidspost noch vor Allerheiligen und Allerseelen. Heuer sind bei meiner Frau und mir drei solche voreilige Briefe, versandt im Namen verschiedener großer NGOs, aufgeschlagen. Ob es etwas bringt: wohl kaum zu erfahren. Jedenfalls untrügliches Zeichen dafür, dass sich die Branche im Advent mittlerweile selbst im Weg steht.

Meine Klienten haben über mich auch heuer wieder in aller Ruhe im tatsächlichen Advent versandt und die Ergebnisse sehen bislang sehr gut aus. Bei zwei neuen Kunden, die überhaupt erst in der vermeintlich besinnlichen Zeit an Bord gekommen sind, gehen wir sogar unfreiwillig auf Gegenkurs. V.a. da die Einrichtung der Stundung und des Massentarifs durch die Post nicht rechtzeitig erfolgte, werden die Briefe erst in diesen Tagen, also zwischen Hl. Abend und Neujahr, bei den Empfängern zugestellt. Auf die Ergebnisse dieser unfreiwilligen Tests bin ich bereits sehr gespannt.

20.8.2015: Füllerinserate als Download

Sujet Füllerinserat HilfswerkEine sehr gute Fundraising-Idee, über die ich gerade gestolpert bin: Das Hilfswerk-Wien bietet Printsujets und Webbanner für sog. "Füllerinserate" geneigten Medien gleich zum selbständigen Download an: http://www.hilfswerk.at/wien/wir-ueber-uns/news-presse/fuellerinserate-download

Nachahmung dringend empfohlen.

13.8.2015: Branchenkenner kritisiert Entwicklungshilfe-Fundraising

In der Sendereihe "Gedanken für den Tag" des staatlichen Radiosenders Ö1 ließ heute Friedbert Ottacher, Entwicklungshilfe-Berater und ehemaliger Mitarbeiter div. großer NGOs, mit kritischen Äußerungen v.a. zur Bildsprache des [Anm.: industriellen] Fundraisings aufhorchen. Diese würdige die afrikanischen Hilfeempfänger herab und lasse längst überwunden geglaubte rassistische Klischees vom unmündigen Wilden wieder aufleben.

In der Abmoderation wurde auf das zum Thema passende aktuelle, von ihm mitverfasste Buch "Entwicklungshilfezusammenarbeit im Umbruch" hingewiesen.

Der staatliche Rundfunk bietet die Sendung gegen Entgelt zum Nachhören an: http://oe1.orf.at/programm/411152

15.1.2015: Lügt das Rote Kreuz bei den Fundraisingkosten?

Rotes Kreuz USA Foto Talia FrenkelDas amerikanische Rote Kreuz steht im Fadenkreuz von investigativen Journalisten des teilstaatlichen Radionetzwerks NPR und anderer Plattformen. Konkret geht es darum, dass die von Geschäftsführerin Gail McGovern gerne behauptete Prozentangabe von 91% bzgl. der letztendlich nach Abzug von Fundraising- und Verwaltungskosten in die Projekte fließenden Gelder zurückgezogen bzw. relativiert werden musste.

In den letzten Jahren bewegten sich die Fundraisingkosten lt. Finanzbericht alleine schon zwischen 17 und 26%, womit der eigene Finanzbericht den PR-Aussagen der Organisation widerspricht. Die hinzukommenden Verwaltungskosten sind für Externe, lt. dem oben verlinkten Zeitungsbericht, nicht nachzuvollziehen. Das Rote Kreuz habe es zudem auf Anfrage abgelehnt, Angaben zu den Verwaltungskosten zu machen. Die Organisation hat zwar die 91%-Werbung von der Website entfernt, rechtfertigt sich aber damit, dass diese Zahl unter Einbeziehung von Blutspenden und "... nie im buchhalterischen Sinn gemeint ..." gewesen sei. In der Tat vernebeln die Blutspenden das Bild, da sie Hauptgeschäft des US Roten Kreuzes sind. Blutspenden werden Freiwilligen abgezapft und an Bedarfsträger verkauft. Zwei Drittel der jährlichen Aufwendungen fallen zur Aufrechterhaltung des Blutspendengeschäfts und nicht in der humanitären Hilfe an.

Die Diskussion im fernen Amerika wirft ein Licht auf die womöglich öfter fragwürdige PR großer NGOs. 91% nach Abzug von Fundraisingkosten und Verwaltung ist a priori völlig unglaubwürdig. Es verwundert, dass man das überhaupt längere Zeit unwidersprochen behaupten konnte. Und es stellt sich auch die Frage nach dem Sinn eines öffentlichen Wettbewerbs der Fundraising- und Verwaltungseffizienz, da hier stets die berühmten Äpfel und Birnen verglichen werden. NGOs werben Spenden für völlig unterschiedliche Zwecke ein und genießen völlig unterschiedliche Beachtung durch die Massenmedien. Für große Spendensammler ist gerade der massenmedial vermittelte Bekanntheitsgrad wichtigste Erfolgsvoraussetzung. Und unterschiedliche Spendenzwecke haben natürlich von vornherein unterschiedliche Erfolgsaussichten. Sollten Spender rein auf Basis von Kosteneffizienzangaben ihre Entscheidung treffen, sind sie meiner Meinung nach schlecht beraten. Es gilt vielmehr zu bewerten, ob die Organisation am Wirkungsort tatsächlich ihre Aufgabe gut erfüllt und spürbar zur Lösung von Problemen beiträgt.

(Foto: Amerik. Rotes Kreuz/Talia Frenkel)

9.1.2015: Den letzten beißen die Spender?

Ein untrügliches Zeichen für das Herannahen von Hl. Abend ist der mit Spendenpost volle Briefkasten. So untrüglich wie vorletzten Advent war die Sache aber noch nie: Bereits am 7. November schlug bei mir die erste industrielle Bettelpost, datiert mit 31. Oktober, auf. Im Text heißt es entschuldigend: "Es dauert noch einige Zeit, bis wir uns mit unseren Lieben unter dem Christbaum versammeln. ... Aber ...". Das hindert also nicht daran, bereits einen knappen Monat vor Beginn des Advents schon mal einen Miniadventkalender zu überreichen.

Na dann: Frohe Weihnachten zu Allerheiligen!

Es scheint, als würde in schwierigen Zeiten das vorweihnachtliche Rennen der Spenden-NGOs, und mit ihm verbunden ein verfehltes Konkurrenzdenken, immer absurder werden. Absurd deshalb, weil jener am ehesten spendet, der dem eigenen oder fremden Anliegen bereits in der Vergangenheit gegeben hat. Und nicht der Adressat, den man als erster im Vor-Advent emotional mit verbal erpresserischen Mitteln überrumpelt, weil das Weihnachtsgeld ansteht. Menschen sind grundsätzlich Spender. Oder sie spenden grundsätzlich nicht. Eine Konkurrenz unter Spendenanliegen, sieht man einmal von der in der Studie "Giving in Austria" festegestellten gesteigerten Fokussierung der Spender auf Katastrophenhilfe, Kirche, Kinder und Tierschutz ab, gibt es nicht.

Wir haben jedenfalls auch im Folgejahr wie bisher völlig unaufgeregt im tatsächlichen Advent (mit hervorragenden Ergebnissen) verschickt, unsere erwachsenen sowie mündigen Leser über ein konkretes Projektanliegen informiert und werden das auch weiter so halten. Sie spenden dann, falls sie können und wollen. Oder diesmal eben nicht, was auch OK ist.

4.1.2015: Ist der ORF ein "Möchtegern-Spendenkaiser"?

Link zu ORF-Watch.atDas bejaht jedenfalls Curt Ceipek auf der Unterberger-Website ORF-Watch.at. Oberflächlich gesehen hat er damit recht, denn ca. 12 Mio. Euro Spendenerlös im Jahr für "Licht ins Dunkel" erscheint angesichts der massiven Bewerbung wenig.

Trotzdem ist die Sache nicht so einfach. Vergessen wird nämlich, dass der ORF parallel zu "Licht ins Dunkel" stets weitere Spendenprojekte betreibt. So hat z. B. die Hochwasserhilfe des staatlichen Rundfunks 2013 13,9 Mio. erlöst. Dazu kamen noch 7,35 Mio. für "Nachbar in Not". Addiert man die beiden Projekte zum Spendenerlös von "Licht ins Dunkel" für 2013, dann kommt man auf beachtliche 32 Mio. Immerhin Platz 4 im Spendenranking des Fundraisingverbands.

Unangefochtene "Spendenkaiser" bleiben zwar, wie der Artikel korrekt feststellt, die Caritas (69 Mio. für 2013) und das Rote Kreuz (65 Mio.), unmittelbar danach im Ranking werden aber nur mehr etwas über der Hälfte an Spenden erlöst, nämlich 35 Mio. von den SOS Kinderdörfern. Der staatliche Rundfunk befindet sich als großer Spendensammler damit in guter Gesellschaft und beweist, im Gegensatz zur von Hr. Ceipek vertretenen Meinung, eine hohe Fähigkeit zur Mobilisierung. V.a. wenn man bedenkt, dass es danach in der Reihenfolge mit den Erlösen massiv bergab geht (z. B. Greenpeace auf Platz 10 mit nur mehr 7,8 Mio.), obwohl es sich durchaus um Projekte mit ebenfalls starker Präsenz in der Öffentlichkeit handelt.

Falsch liegt der Artikel auch, wenn er behauptet, überzogene Erfolgsmeldungen des ORF würden Spender demotivieren. Das Gegenteil ist der Fall. Spender haben das Bedürfnis zu spenden und befriedigen dieses am liebsten bei einer geringen Anzahl etablierter, erfolgreicher und allgemein anerkannter Zwecke. Jubelmeldungen lösen eher einen Mitläufereffekt aus. Mit "Die haben eh schon genug Spenden." rechtfertigen sich lediglich Personen, die ohnehin nichts spenden würden, vor sich selbst.

Lohnender als den ORF undifferenziert anzugreifen wäre es gewesen, besser zu recherchieren und etwas hinter die Kulissen des Spendensammelns zu blicken. So stellt sich z. B. die Frage nach dem Sinn dieses vom Fundraisingverband zusammengestellten Größenwettbewerbs der bloßen Umsätze. Wichtig wäre eigentlich der Gewinn, der für die wohltätige Arbeit letztendlich zur Verfügung steht. Nehmen wir an, ich würde 99.999.999 Euro ausgeben, um 100.000.000 Euro an Spenden zu generieren, wäre ich dann der Spendenkaiser von Österreich? Womöglich schon, wenn ich im Jahresbericht das Kapitel "Mittelverwendung" kreativ gestalte. Diese und andere Fragen wären interessanter als der gegenständliche Artikel auf ORF-Watch.

28.12.2014: Das Spendengütesiegel bewirbt sich selbst

Zum Vergrößern anklicken.Das Spendengütesiegel an sich braucht eine Werbekampagne? Echt jetzt?

Meines Erachtens sollten die Trägerorganisationen des Siegels, die Kammer der Wirtschaftstreuhänder, der Fundraisingverband und mehrere NGO-Dachverbände, ihre Energie und Mittel besser darauf verwenden, grundlegende Schwächen des Gütesiegels zu beseitigen, anstatt via PR Kampagne zu versuchen, es als de facto verpflichtend zu etablieren. Zumal die Gebarung von NGOs ohnehin verschiedenen anderen Prüfungsvorgängen unterliegt, z. B. der Prüfung gem. Vereinsgesetz durch die Rechnungsprüfer, einer Wirtschaftsprüfung bei Beantragung der steuerlichen Absetzbarkeit oder der Überprüfung durch die Finanzämter bzw. Krankenkassen bei Vorliegen relevanter Vorgänge.

Wahrscheinlich schwerwiegendste der angesprochenen Schwächen ist die freie Auswahl des Prüfers. Gerade das hat sich bei vielen Wirtschafts- und Spendenskandalen der vergangenen Jahrzehnte aufgrund der Beziehung Prüfer <-> zahlender Klient als untaugliches Konstrukt erwiesen. So hatte z. B. UNICEF-Deutschland beim Spendenskandal vor sieben Jahren bis zuletzt das deutsche Spendengütesiegel inne, das dann halt nach Ausbruch des medialen Entrüstungssturms aberkannt wurde. Man stelle sich dazu einfach vor, Autofahrer würden den Verkehrspolizisten, der ihr normenkonformes Verhalten prüft, selbst wählen und direkt bezahlen. Verwaltet würde das ganze von der Polizeigewerkschaft. Die Straßenverkehrsordnung könnten wir dann wohl getrost vergessen. Hier wäre es besser, wenn die Kammer jedes Jahr nach dem Zufallsprinzip der anstragsstellenden Organisation einen anderen Wirtschaftsprüfer zuteilt.

Nützliche Links

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AGBs u. Preise Info.Mail
AGBs u. Preise Sponsoring.Post

Klasse statt Masse

17.6.2014: Fundraising bei High Potentials scheitert? Lösung: Geldtransporter überfallen

http://derstandard.at/2000002102376/Prozess-in-Wien-Der-raeuberische-Engel-und-die-Prophezeiung

Auch nicht schlecht.

14.6.2014: Greenpeace verspekuliert 3,8 Millionen Euro

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/greenpeace-mitarbeiter-verzockt-spender-millionen-a-975215.html

Lt. der Online Ausgabe der deutschen Zeitschrift "Der Spiegel" hat ein einzelner Mitarbeiter der niederländischen Zentrale von Greenpeace mit gescheiterten Währungsspekulationen einen Verlust von 3,8 Mio. Euro an Mitteln aus Spendengeldern verursacht. Der staatliche österreichische Rundfunk lässt uns dazu wissen, dass keine Spendengelder aus Österreich betroffen seien. Anscheinend hat zumindest bei Greenpeace das Geld doch ein Mascherl.

Ungeklärt bleibt da nur noch, warum eine einzelne Person alleinverantwortlich für solche umfangreichen Geschäfte war und warum die sich antikapitalistisch gebende Organisation Finanzwetten auf einen sinkenden Euro abschloss.

In Relation zu den Gesamteinnahmen der internationalen Dachorganisation von 270 Mio. Euro im Jahr 2012 ist der Verlust allerdings erträglich. Kampagnen seien nicht gefährdet.

8.10.2013: "Unser Elend ist zum Geschäft geworden"

Interview mit der Äthiopischen Aktivistin Bogaletch Gebre auf diestandard.at:

"Unsere Armut und unser Elend sind zu einem Geschäft geworden. Wenn diese ausländischen NGOs nach Äthiopien kommen, schreiben sie auf, wo sie nicht überall Workshops abgehalten haben. Aber ihnen ist egal, was diese Workshops tatsächlich bewirken."


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